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Theorem - Total War (Terror
Productions)
Schon Titel 1 "The Seal Of
A Dead Man" lässt wenig Zweifel daran, dass der Name der Platte "Total
War" wörtlich gemeint ist. Sirenen, Panzergleich alles niederwalzende
Noises und ein Maschinensample nicht unähnlich Zirbeldrüse's Pineal Gland
II. Gleichsam energievoll geht es weiter mit "Cynical Prayer", das auch
Haus Arafna gut gestanden hätte - ein Tanzflächenknaller allemal. Und
zack, noch einen drauf gesetzt! Beim Titeltrack "Total War" wird jeder
Spastiker zum vollendeten Tänzer. Angenoisete, poltrige Hammersounds,
die förmlich nach Stroboskoplicht duften, fegen den letzten Zweifel fort:
Diese Platte wird Industrialfans aufs höchste erfreuen.
Doch es geht noch besser: "Ms.Antrophy (N.O.)" ist der Gassenhauer schlechthin.
Brutzelnde Elektroden, ein schabender Rhythmus und eine um wenig Punkte
verzerrte Stimme kreieren eine kalte Welt des Wahnsinns. Das ist ein echter
Hit! Danach kann eigentlich nicht mehr viel kommen und leider bestätigt
sich diese Vermutung. Die "restlichen" fünf Stücke sind zwar alle nicht
schlecht, doch fehlt ihnen der letzte Schliff. Claudio Hauser, dem Mann
hinter Theorem scheinen die Ideen ausgegangen zu sein, wie aus schrägen
Sounds interessante Songs gemacht werden. Dass er diese Kunst beherrscht,
beweist er im ersten Teil der CD. Vielleicht hätte auch eine andere Reihung
der Titel - eine ansteigende Spannung (Stichwort: Spannungsbogen) - dem
Gesamteindruck besser getan.
Nichtsdestotrotz muss sich Theorem nicht verstecken. Wenn Hauser beim
nächsten mal ein wenig mehr Ausdauer beweist, sollte das Projekt recht
bald bei Freunden der Krachmusik einen festen Platz im Plattenschrank
finden.
Titel:
1. The Seal Of A Dead Man 2. Cynical Prayer 3. Total War 4. Ms.Antrophy
(N.O.) 5. White Song 6. Bloody Symphony 7. Waste 8. The Red Book Of Revolution
9. Mental Pissing
Kontakt: www.terror-productions.com
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