| Die Ideologie dieses "modernen" Germanentums brauchte keine Geheimgesellschaft mehr, sie war Staat geworden. Die Ausrottung der "Weltenfeinde" (Richard Wagner hatte es vollbracht, die richtigen Anspielungen über unheilbringende, übelwollende Zwerge in seinen düsteren Opern anzubringen, das es dem Volk auch in der Kunst vor´m bedrohlichen Judentum angst und bange ward) war in vollem Gange und der Untergang des Schlechten lag bevor. Hitler hatte eine Sinntflut geschaffen, die die Völker wegschwemmte. In jeder Religion gibt es das "Goldene Zeitalter" was einmal da war und nach dem Armageddon wieder sein wird. Hitler fühlte sich selbst als der Führer des einen Glaubens, vom Schicksal auserwählt um die große "Reinigung" durchzuführen, mag er nicht an Atlantis geglaubt haben, so glaubte er doch an seine göttliche Sendung. | |||||
|
Am Ende seines Lebens hatte er die Schlacht für die arische Läuterung verloren, die Germanen hatten verloren "..denn das Volk hätte sich als das schwächere erwiesen, und dem stärkeren Ostvolk gehöre dann ausschließlich die Zukunft." (Hitler zu Speer). Die arische Sache war verloren und das absolut und für immer. Aber die Thule-Gesellschaft hat sich reformiert und die Glaubensgrundsätze der Germanenorden leben weit verzweigt fort in manchen "neuheidnischen" Gruppen und Vereinigungen, die noch rätselhaftere Geschichten bieten können, so ist eine Mär um Hitler entstanden, der überlebte, mit seinen besten Männern unterm arktischen Eis in Thule Ufos baut und dereinst zurückkommen wird, um sein Volk zu erretten... |
|||||
![]() |
|||||
|
Nicht die grundsätzliche Glaubwürdigkeit ist wichtig, man muß nur Menschen finden, die etwas bestimmtes glauben wollen... Text: Hans-Georg Schlaffke
Alle
Bilder sind Anzeigen aus den Süddeutschen Monatsheften (Heft 1, Oktober
1927) oder stammen aus der Zeitschrift "Theosophie" (Heft 6, 1923/24)
und verdeutlichen das typische Konglomerat an Nationalismus und Okkultismus
in diesen Zeitschriften |
|||||