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[Haus Arafna]
- New York Rhapsody (LP/CD, Galakthorroe)
This time the fans of [Haus
Arafna] didn't have to wait very long: A few months after the band's fourth
regular album "You", a new piece of art had been released. "New
York Rhapsody" is announced as a "sound track" for a fashion
show in Americas hottest city. This truely caused some confusion - who
could imagine [Haus Arafna] doing such a thing? Artisitically this surely
was a big challenge and even a honour to be trusted that way. But what
about the result?
Of cause, you can't create a to harsh album for such an event. There are
mainly no Industrialists in the audience and in the end, in the first
row they came to see the fashion show. So we don't have to wonder, that
there is much more November Növelet
pop than [Haus Arafna] madness in this release. No surprise, this is an
evolution going on since the release of "Butterfly" and I'm
sure some people'll like it. But I'm not happy with that. [Haus Arafna],
once a wild water have become a litte, friendly brook, often only rippling
along. If there were no songs like "Heart Beats Blood Flows",
I was a bit diappointed.
Not to get me wrong. Compared with most other bands [Haus Arafna] still
is a class on it's own, an attitude also reflected in the material beauty
of their releases. Heavy vinyl, great artwork , additional post cards,
a lyric sheet - all Galakthorroe standards. But in my view, they musically
reached some kind of dead end. The sound is still very dark, beautiful
and haunting, but it became a more "virtual" or "superficial".
A bit like fashion. Something got lost. No piece of art, making you an
addict, no album, to hear again and again and again. It's fine and that's
all...
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[Haus Arafna] - You (LP/CD, Galakthorroe)
Germanys most prominent Industrial
project [Haus Arafna] (besides Genocide Organ) is back again with a new
album. The couple went on the way they were turning to with the 3rd work,
"Butterfly". Besides power and aggression, there is melancholy,
sadness, sorrow but a little bit of hope tool. And this emotional change
has left it's trace in the sound as well. You still hear the typical elements
of what [Haus Arafna} is created from, but the structures of some of the
songs turn more and more into pop. Or to point it out: [Haus Arafna] and
November Növelet get closer and
closer. Maybe some day they will be one.
There were a lot of discussions in the internet, if this is a good album
or not, surprising or boring, whatever. Like the latest
Blood Axis-release I had big expectations. And I was a little confused
when I heard the first song of "YOU" for the first time: "Pain
To Love" is one of the strangest songs [Haus Arafna] ever made and
in my ears its not one of their best. But it's catchy despite it's - sorry
to say so - not so perfect singing. But on the other hand that's courageous
by one of the hardest bands before (listen to "Sex U Mas" and
you know what I mean) to show themself that naked. Same to say about "Lucifer"...
Like on "Butterfly" the songs are different - some tend, as
already statet - to November Növeletic tunes other have the "old"
[Haus Arafna]-style, like my favourite "You". In that song there's
everything I loved and still love the band for: power, aggression, rage,
despair. This really makes me going crazy. Other highlights are the haunting
sample at the end of "Alive Trough Pain" and the very intense "Independent".
Other people like other songs more, like the driving "Colony Collapse"
or the trippy "Judas Kiss", but, what's the problem...?
"YOU" is yet another fine album, very emotional, haunting, diversified
and it's still [Haus Arafna]. By the way that means, it takes time to
discover this music. One of the albums you can listen to time by time
by time...
Needless to say, that "YOU" comes in a great outfit, as CD and
much more as LP, in perfect quality, with an interesting artwork and all
the lyrics. What else more one can you expect? [Haus Arafna] go on developing
and it's fine to share the outcome of that process...
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Haus Arafna - Butterfly (LP/CD, Galakthorroe)
STAGE I
Irgendetwas ist anders diesmal. Ich kann nicht in den lauten Jubelchor
der Krachfetischisten einstimmen. Unbestritten, das pressfrische Werk
von Haus Arafna ist gut und unterstreicht erneut die Ausnahmestellung
dieser Formation. Den beiden Machern gelingt es nun schon seit einiger
Zeit, Trends zu setzen, anstelle ihnen hinterherzulaufen. Auch was Erscheinungsbild,
Geheimniskrämerei und Vermarktung betrifft, muss man ihnen eine kluge
Politik unterstellen, sonst wäre Haus Arafna nicht so erfolgreich,
wie sie es sind. Bisher haben mich alle ihre Veröffentlichungen regelrecht
von den Socken gehauen. "Butterfly" will das jedoch nicht so
recht gelingen. Warum ist mir selber noch nicht klar.
Fast drei Jahre musste die hingebungsvolle Fanschar auf das Album warten.
Eine gute dreiviertel Stunde neues Material ist entstanden Das Spektrum
reicht dabei von eher ruhigen, besinnlichen Stücken wie "Part
Of Fortune" oder "Satanas And Friends" bis hin zu absoluten
Schmerzorgien á la "I Kill To Survive". Die Zutaten sind
bekannt und werden hervorragend durch das im CD-Booklet LP-Inlay abgedruckte
Manifest beschrieben: "oscillators instead of instruments : frequency
modulation instead of notes : voltage control instead of computer control
: abstraction instead of perfection : reduction instead of saturation
: high density instead of high fidelity : energy instead of entertainment".
Mehr gibt es wirklich nicht zu sagen. Eigentlich erstaunlich, dass die
Arafnas in so klaren Worten ihr Geheimnis verraten. Wo andere mit endlosen
Computerrhythmen nerven, kratzt und brutzelt es bei ihnen. Brüche
und Scharten dort, wo sonst glatte Flächen langweilen. Wahnsinniges
Geschrei statt Coolness. Wahre Dunkelheit statt Klischees. Mulmiger Sound
voll Intensität statt hohle Klangperfektion. Auch wenn ich noch nicht
hundertprozentig überzeugt bin, so kann ich "Butterfly"
doch guten Gewissens empfehlen. Wie üblich trägt das gelungene
Artwork zu diesem positiven Gesamteindruck bei. Sehr schön auch,
das diesmal alle Texte abgedruckt sind und so einer intensive Beschäftigung
mit dem Phänomen "Haus Arafna" nichts mehr im Wege steht.
STAGE II
Jetzt hat es doch noch gekracht! Eine nächtliche Fahrt durch die
Stadt und ein Besuch auf dem Friedhof, immer mit "Butterfly"
im Kopfhörer haben mich eines besseren belehrt. Die Kraft liegt in
der Ruhe. Im Gegensatz zu den bisherigen Werken der Arafnas wird man hier
nicht einfach so weggeblasen, sondern muss sich seinen Weg mühsam
erkämpfen. Das lohnt sich aber!
Titel:
1. Son Of Caine 2. I Kill To Survive 3. Invisible 4. Für Immer 5.
Schockraum 6. Must We Burn 7. Satanas And Friends 8. Scars 9. Hingabe
10. Part Of Fortune 11. Agitation 12. Mirror Me 13. Gravity To The End
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Haus
Arafna - Blut (CD-Re-Release, Galakthorroe)
Zu Haus Arafnas
epochalem ersten Album von 1995 muss eigentlich nicht viel gesagt werden.
Titel wie "Blot Out Your Soul"oder "He Coloured Me Blind"
gehören längst zu den Standards jeder Düster/Industrial-Disko.
Da die Band anno dazumal nur einigen wenigen Eingeweihten bekannt war und
"Blut" nur eine verhältnismäßig niedrige Auflage
erfuhr, ist die Original-CD ein längst vergriffenes Sammlerstück.
Zahlreiche mehr oder weniger private CD-R-Kopien kursierten, in letzter Zeit
hatten besonders freche russische Herrschaften eine quasi-originale Auflage
veröffentlicht. Höchste Eisenbahn also für die Künstler,
ihr Werk wieder selbst in die Hand zu nehmen. Wie es sich für einen solchen
Anlass gehört, kommt die Neuausgabe in veränderter Form auf den
Markt, mit neuem Booklet und selbstverständlich auch - als Verbeugung
vor den Fans - zusätzlichem Material. Auch wenn die Gestaltung Arafna-typisch
sehr gepflegt ist und gestalterisch keine Wünsche offen lässt, wäre
mir das ursprüngliche Artwork lieber gewesen. Naja, man kann nicht alles
haben. Was die als "Nachblutung" bezeichneten Zugaben betrifft,
so ist unter den drei Titeln kein potentieller Hit, in das Gesamtwerk hätten
sich alle Stücke aber sicher eingefügt. Dass sie dann doch nicht
auf der CD waren, liegt an einer gewissen Redundanz, denn wirklich Neues hätte
keines der Stücke dem Album gebracht. Insofern ist die damalige Entscheidung
der Künstler auf deren Veröffentlichung zu verzichten, verständlich,
aus Sicht des Fans ist das jetzige Erscheinen erfreulich. Endlich können
auch Zuspätgekommene "Blut" ohne Gewissensbisse bzw. ohne Unsummen
zu zahlen, goutieren. Die Wiederveröffentlichung geht aber auch noch
aus einem anderen Grund in Ordnung. Selbst zehn Jahre nach seinem Erscheinen
ist "Blut" immer noch hörenswert, ein zeitloses Stück
Musik. Neben den krachigen "Hits" sind es besonders ruhige Titel
wie "The Hell Of The World Next Door", die mit ihrer eindringlichen
Art die tief ergreifende Wirkung Haus Arafnas ausmachen.
Titel:
1. Geburt
2. Blot Out Your Soul
3. Blood
4. The Hell Of The World Next Door
5. And Justice For All
6. Natural Order
7. He Coloured Me Blind
8. Maruta
9. Selection
10. Satan Organophosphor Shock
11. Swastika Kommando
12. Oradur Sur Glane
13. They Never More Open Their Eyes
"Nachblutung"
14. Anämia
15. Signed With Blood
16. Learn To Fight
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Haus
Arafna - The Singles 1993-2000 (CD, Galakthorroe)
Natürlich braucht
niemand diese CD. Die Glücklichen, die damals als erste die limitierten
Singles kauften, garantiert nicht. Und all die Freaks, die wie ich, die
Titel dank Kazaa & Co. aus dem Netz geladen haben, auch nicht. Aber seien
wir mal ehrlich: Die Single-Zahlen waren begrenzt auf 300, 500, 520 und
1.690 Stück. Es ist also unmöglich, das mehr als 300 Menschen auf dieser
Welt alle Stücke von Haus Arafna legal erworben haben (Ganz abgesehen
vom Sammlerwert!). Darüber hinaus, ist aber anzunehmen, dass es viel mehr
Menschen gibt, die besonders für das Frühwerk der Arafnas viel Geld ausgeben
würden, solch Mitmenschen, die wie ich, leider erst zu spät auf den Geschmack
gekommen sind. Für diese Bedauernswerten ist die CD gedacht, denn mp3
sucks!
10 Jahre Galakthorroe-Label machen eine CD wie diese auch kommerziell
sinnvoll. Zwar hätte man genauso gut ein Best Of veröffentlichen können,
aber das würde wohl nicht so recht passen. Man stelle sich eine "The Best
Of Haus Arafna" titulierte CD vor. Geschmacklos! Die Singles wieder zu
veröffentlichen war ein kluger Schachzug, auch gegen all die, die sich
mit fremder geistig Eigentum bereichern wollen. Haus Arafna gehören zu
den heimlichen Stars der deutschen Industrialszene. Die streng limitierten
Platten gehen zum Teil für horrende Summen über den virtuellen Ladentisch.
Da ist es ein echter Dienst am Kunden, allen, die hauptsächlich die Musik
interessiert, diese auch zu einem angemessenen Preis zur Verfügung zu
stellen, was hiermit geschehen ist.
Über die rein finanziell-moralische Betrachtung hinaus - wer Haus Arafna
Ausverkauf unterstellt, sollte erstmal sein Gehirn neu formatieren lassen
- ist die Singlesammlung auch ein sehr erquickliches zeitgeschichtliches
Dokument, das die Entwicklung des Duos eindrucksvoll nachzeichnet, von
den sehr chaotischen, fast schon ATR-punkigen Anfangstagen bis hin zu
den ultradüsteren Psychoindustrial mit Popappeal, der seinen vorläufigen
Höhepunkt auf "Butterfly" erreicht hat. Ich hoffe ganz inständig, dass
sich die CD sehr gut verkauft, damit die Arafnas Geld und Zeit finden,
auch noch in zwanzig Jahren ihre Musik zu veröffentlichen…
Titel:
1. New Skin Grafting 2. Song For A Murder 3. Maiden Mortal Dread 4. Happy
Thrill 5. Seven Murder 6. You Die 7. The Last Dream Of Jesus 8. Die Like
A Man 9. Paranoia 10. Für immer 11. Amputation Cures 12. No Right To Live
13. Rebels Have No King
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