The Burning World +++ Homo Homini Lvpvs


Phragments - The Burning World (CD, The Eastern Front)

Das zweite Album von Phragments erschien 2007 beim israelischen Label The Eastern Front. Im Vergleich zum Vorgänger "Homo Homini Lvpvs" zeigen sich die Slowaken hier gereift. Noch immer spielen sie einen neoklassischen Industrial, die Vorbilder treten jedoch etwas in den Hintergrund. Der Sound ist ein Stück weit weniger klischeehaft - wahrscheinlich hat man in bessere Keyboards investiert. Noch immer ist man aber sehr düster und martialisch. Das monumentale "Antichristos" ist beredtes Beispiel dafür.
Das Spektrum an Möglichkeiten ist größer geworden, man verwendet mehr Sounds. Im Ergebnsi zeigen sich Phragments abwechslungsreicher und auch klarer, ohne dabei ihre alten Stärken aufzugeben. Gelegentlich setzten die Protagonisten auch ihre Stimmen ein, so dass das rein Instrumentale ein wenig durchbrochen wird. Auf Gesang im eigentlichen Sinne wird jedoch verzichtet, vielmehr werden die Texte in einem zur Musik passenden aggressiven Tonfall gesprochen.
Auch die zweite Platte von Phragments eignet sich wieder hervorragend um Szene wie die Schlacht in der Dracula-Verfilmung von Francis Ford Coppola damit zu untermalen. Gewaltig, heroisch und reichlich bedrohlich. Musik, die die dunkle, unmenschliche Kraft der Maschinen feiert.

Titel:
1. Non Serviam
2. Fireseed
3. Antichristos
4. Ceremony Of Light
5. Song For The Burning World
6. La Marche Des Machines
7. Remember


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Phragments - Homo Homini Lvpvs (CD, Construct.Destroy.Collective)

Phragments ist das Projekt des jungen slowakischen Musikers Matej und des Verantwortlichen fürs Visuelle Sonic(k). Erschienen ist dieses Erstlingswerk 2005 auf dem eigenen Label, das seit 2003 gehaltvolle, schön gestaltete Genre-Platten aus dem osteuropäischen Land veröffentlicht.
Der Sound von Phragments lässt sich relativ simpel als orchestraler Industrial beschreiben, gewisse Parallelen zu Cold Meat-Acts aber auch zu den Kollegen vom Prager Ars Morta Universum lassen sich nicht leugnen. Trotzdem haben die Slowaken ihren eigenen Stil: Phragments bieten neoklassische, vollsynthetischen, sehr dunkle Klänge mit einem Hang zum Martialischen. Kompositorisch ist das Werk ausgereift, die Sounds an sich wünschte man sich manchmal etwas klischeefreier. Insbesondere bei "Pagaean Hymn" mit seinen etwas nervigen Chören fällt dies auf. Wer aber Tabor Radosti liebt, der wird auch hieran seinen Gefallen finden. Für ihr Erstlingswerk müssen sich die Slowaken auf keinen Fall verstecken. Mit "Community-Identity-Stability" haben sie zudem einen erhabenen Hit im Repertoire, zu dessen Klängen sich jede Vereidigung oder Fahnenweihe würdevoll durchführen lässt. Auch wenn dies erst einmal sehr "verdächtig" klingt; Phragments verzichten dankenswerterweise auf jeden ideologischen Ausrutscher hin zur Verherrlichung totalitärer Systeme. Ihr Ansatz scheint rein heidnischer Natur zu sein.

PS: Das Video habe ich leider nicht zum Laufen bekommen…

Titel:
1. And Now Eternity
2. Community-Identity-Stability
3. Morning Into Night
4. Pagaean Hymn
5. The Cogwheel Turns
6. The Fall
7. Fury
8. The Golden Age

Bonus: Video by Sonic(k)


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