| X (+ Syncope) +++ All Holy Day Break / Fast +++ The Struggle For Control +++ The Watcher +++ And Then Came The Fire +++Split mit Flutwacht | |||
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The Sounds Of Earth - X (CD-R, Theremin Noise Club) The Sounds Of Earth sind reichlich
schwieriger Stoff. Die Musik des österreichischen Projekts manifestiert
sich stets in hauptsächlich improvisierten Klangreisen. Das Spektrum
der dabei angesteuerten Ziele könnte kaum größer sein.
Harmonien, Melodien oder einfach nur eingängige Rhythmen sucht man
meist vergebens. Der vorliegende Tonträger "X" bildet dabei
keine Ausnahme. Am Anfang der CD lassen es The Sounds Of Earth richtig
krachen. Titel 1 mit dem lustigen Namen "5+1=6" klingt in den
ersten Minuten wie eine Weltraumschlacht, bei der die Todesstrahlen nur
so durch die Gegend blitzen, Metalloberflächen verdampfen und Trümmerteile
durchs All rauschen. Irgendwann kehrt dann aber etwas Ruhe ein und man
zeigt sich den Rest der CD eher nachsichtig mit dem Hörer. So beginnt
"6-1=5" mit einer sehr angenehmen, fast schon untypischen Space
Ambient-Passage, um mit fortlaufender Spieldauer ein Stück weit chaotischer
und unharmonischer zu werden.
The Sounds Of Earth - All Holy Day Break / Fast (CDR, Theremin Noise Club) Veröffentlichungen von
The Sounds Of Earth sind immer etwas sperrig. Weder findet man hier clubtauglich
zusammengewürfelte Tracks noch einen eindeutigen Stil. Wie auch schon
anderenorts erwähnt ist die Musik der Österreicher oder sollte
man das Ganze eher einfach nur "Sound" nennen, eine Art akustische
Reise durch eine sich stetig veränderte Landschaft. Da folgt Vertrautes
auf Ungewöhnliches, Harmonisches wechselt ab mit ästhetisch
Grenzwertigem. Titel:
The
Sounds Of Earth - The Struggle For Control [Foghorn
Series 2] Dem bisher über
The Sounds Of Earth Gesagten gibt es eigentlich nichts Neues hinzuzufügen.
Die Österreicher gehorchen ihren ganz eigenen Gesetzen. Ihre meist
überlangen Stücke ("The Struggle" bringt es auf über
15 Minuten) sind Tripps durch Sounduniversen, unvorhersehbare Reisen,
auf denen der Hörer kurz eingelullt wird, um ihn dann ordentlich
durchzuschütteln. So auch auf dieser hübsch aufgemachten 3''-CD,
mit der sich die in der Rezension von "THe Watcher" erwähnte
Trilogie schließt. Um den inneren Zusammenhang zu verstehen werde
mir also alle drei Stücke in der richtigen Reihenfolge auf einen
Datenträger brennen und das Ergebnis am Stück hören. Wenn
ich das geschafft habe, werde ich einen zusätzlichen Kommentar an
dieser Stelle anfügen
Zum Design gilt das bei Bonemachine Gesagte.
The Sounds Of Earth - The Watcher (3''-CDR, Eigenverlag) Der erste Eindruck ist ja bekanntlich sehr wichtig. Beim vorliegenden Tonträger spricht der sofort für das Werk. Die dreieckige Form, das Gottesauge, die leuchtenden Farben - hier hat sich jemand die Mühe gemacht und ein ansprechendes Äußeres geschaffen, das mit dem Titel der kleinen CD wunderbar harmoniert. "The Watcher", der Beobachter, ist der dritte Part einer Trilogie, deren andere Teile sich auf der Silent Fears-Compilation und auf einer 3" aus der Foghorn-Serie finden. Ersteres Stück liegt mir vor, zweiteres nicht. Auf "The Watcher" befindet sich ein einzelner Titel mit etwas über zwanzig Minuten Länge. Wie auch schon bei der an dieser Stelle besprochenen Veröffentlichung "And Then Came The Fire" legen die Österreicher nicht allzu viel Wert auf durchgehende Stimmungen. Ihre Sounds sind einem ständigen Wechsel unterzogen, harsche Noise-Attacken wechseln sich ab mit eher "ruhigen" Passagen. Melodie und Rhythmus gibt es hier nicht, nur gelegentlich eingesetzte Samples sorgen für einige Strukturierung. Auffällige Einschübe wie die übersteuerte Aufnahme eines asiatischen Schlagers (oder täusche ich mich da?) sorgen für gewisse Wegmarkierungen bevor wieder die manchmal bis an die Schmerzgrenze ausgereizte Geräuschkanonade einsetzt. Musik von The Sounds Of Earth darf man sich nicht wie einen erholsamen Nachmittag am See mit einem Cocktail-Glas in der Hand vorstellen, sondern vielmehr als schwierige Wanderung durch die Berge, mit steilen Anstiegen, eisigem Wind und manch gefährlicher Stelle. Diese Art von Anstrengung sind sicher nicht jedermanns Sache. Wer sich auf die Reise begibt, wird sicher aber gestärkt aus dieser Erfahrung hervorgehen. Oder er wird sich nie wieder in solch ein Abenteuer wagen. Will man The Sounds Of Earth unbedingt ein Label verpassen, dann schlage ich "difficult listening" vor. In Zeiten, in denen Momente der Ruhe recht kostbar sind, werden es die Österreicher damit nicht einfach haben.
The Sounds Of Earth
- And The Came The Fire Wieder eine CDR ohne Beschriftung.
Dafür gibt es dazu ein Manual oder wie man in Deutsch sagt, eine
Gebrauchsanweisung. Auch die Idee mit der transparenten Folie, deren Einsatz
erst das Cover vervollständigt ist mal wirklich bemerkenswert. Titel:
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