Wanderungen & Natur

 

Baumkunde

Singvögel

 

Wandervorschlag zu Baumdenkmälern im Dresdner Norden (Quelle: dresden.de)
----------------------------------------

Das Umweltamt Dresden informiert in seiner Broschüre "Naturdenkmale in Dresden" über Besonderheiten der Natur. Dresdnerinnen und Dresdner sowie Gäste der Stadt finden hier Standortskizzen und Beschreibungen über regionale Naturdenkmale. Das Heft liegt im Umweltamt, Grunaer Straße 2, aus.
Zusätzlich lädt das Umweltamt zu Wanderungen ein. Ein Vorschlag für eine Wanderung oder Radtour im Dresdner Norden führt zu fünf Baumdenkmälern. Besondere Größe oder Schönheit, hohes Alter, der Bezug zu einem historischen Ereignis oder besonderen Ort kennzeichnen sie. Start der Tour ist die Marsdorfer Straße in Dresden-Klotzsche. An der Hausnummer 16 befindet sich eine seit 1999 unter Naturschutz stehende Stiel-Eiche. Ihre Höhe beträgt etwa 22 Meter bei 18 Meter Kronendurchmesser. Sie prägt die Einmündung in die Rähewitzer Straße und ist im Vergleich zu anderen Naturdenkmälern ein kleines Exemplar.
Weiter geht es nach Langebrück. Dort steht an der Klotzscher Straße am Brauteich eine Eiche. Ihre Geschichte ist weitgehend unbekannt. Seit 1958 steht sie unter Naturschutz und befindet sich in malerischer Umgebung. Die Eiche zeichnet sich durch einen besonderen Wuchs aus. Anschließend geht es nach Weixdorf.
In der Dresdner Heide wächst ein weiterer besonderer Baum. Östlich des Friedersdorfer Weges zwischen Langebrück und Weixdorf steht die Rieseneiche im Sauerbusch. Wahrscheinlich steht sie schon seit 1938 unter Naturschutz. Bereits 1679 wurde sie wegen ihrer stattlichen Größe in einem Protokoll vermerkt. Mittlerweile existieren nur noch Reste des Baumes, die Krone ist größtenteils nicht mehr vorhanden.
Auf dem Weg nach Weixdorf-Lausa am Lausaer Kirchgarten wächst die Dohna-Eiche. Sie steht im nordöstlichen Teil des Pfarrgartens der Pastor-Rolla-Kirche in Lausa. Angeblich wurde sie 1815 zu Ehren einer Gräfin Dohna gepflanzt. Mittlerweile ist sie etwa 20 Meter hoch. Bis heute bietet die Eiche einigen Tieren Unterschlupf. Spechtlöcher zeigen allerdings schon das fortgeschrittene Alter des Baumes.
Für einen gesonderten Ausflug lohnt sich ein Spitzahorn in Marsdorf an der Marsdorfer Hauptstraße. Er steht seit 1958 unter Naturschutz und hat eine Höhe von etwa zwölf Metern. Der Baum mit seiner kugelförmigen Krone bildet eine Landmarke in Marsdorf. Durch den trockenen Standort, Stürme und Kronenrückschnitte wuchs der Baum in den letzten 45 Jahren kaum. Er wird auf stolze 135 Jahre geschätzt. Hier endet die Wanderroute.

 

 

SPAZIERGÄNGE durch den GRÜNEN Elbhang und die Heide
-----------------------------------------------------------------------------

Eine Initiative der Loschwitzer Ortsbeiräte von Bündnis 90 / Die Grünen, gemeinsam mit dem BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Kreisgruppe Dresden)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

30. März - 14 Uhr
----------------------
Rund ums Pappelwäldchen
Neue Kita, Grundschule und Wohnsiedlung in guter Nachbarschaft mit Dresdens erstem Stadt-Urwald
Treffpunkt: Körnerplatz, Bushaltestelle stadtauswärts
Dauer: 1 Stunde

Hintergrund:
----------------
Wer kennt das "Saugartenmoor" in der Heide? Wer hat schon einmal in das "Böse Loch" geblickt? Wer kennt Dresdens einzigen Stadt-Urwald, das Pappelwäldchen? Warum werden die Elbwiesen im Sommer so spät gemäht? In Begleitung der Ortsbeiräte und der Loschwitzer Stadträtin Christiane Filius-Jehne und unter fachkundiger Führung des BUND spazieren wir am jeweils letzten Sonntag des Monats durch Naturschutzgebiete und zu
ökologischen Brennpunkten unseres Ortsamtsbereichs.

Wir erfahren Wissenswertes zu Naturschutz- und Umweltfragen, die sich direkt vor unserer Haustüre stellen, und besuchen ökologische "Brennpunkte". Bauvorhaben und Stadtentwicklung auf der einen Seite und Naturschutzinteressen auf der anderen sorgen auch am Elbhang häufig für Konfliktstoff und müssen in jedem Einzelfall genau geprüft und gut gegeneinander abgewogen werden. In Pillnitz musste etwa eine Trockenwiese einem neuen Parkplatz weichen. Welcher Artenreichtum sich in einer Trockenwiese findet, kann man vor dem Lingnerschloss herausfinden. Wie sich ein in den 1950er Jahren als forstliche Versuchsfläche für Pappeln angelegte Fläche in einen Urwald verwandelt, ist im Pappelwäldchen zu erleben. Und welche montanen Pflanzen, die eigentlich nur in den Bergen wachsen, in den Schluchtenwäldern im Schutzgebiet der Elbhänge wachsen, kann man im Friedrichsgrund entdecken.

Eingeladen zu diesen "Entdeckungsreisen" sind alle Interessierten (vom Kind bis zum Rentner), die Freude an der Schönheit von Natur und Umwelt in unserem direkten Lebensumfeld haben und die vor ökologischen Fragestellungen nicht die Augen verschließen. Die Teilnahme an den Spaziergängen ist kostenlos.


Vorschau April /Mai:
---------------------------

27.4. - 14 Uhr
Frühlingserwachen im Schluchtenwald
Durch den Friedrichsgrund bis zur Meixmühle und über den Vogelgrund zurück
Treffpunkt: Pillnitz, Bushaltestelle Rathaus Pillnitz, stadteinwärts
Dauer: ca. 1,5 Stunde, feste Schuhe empfohlen, für Kinderwagen und
Rollstuhlfahrer nur sehr eingeschränkt geeignet


25.5. - 14 Uhr
Alte Bäume, junger Wein und trockene Wiesen
Dendrologische Besonderheiten und Artenreichtum einer Trockenwiese im Park
der Albrechtschlösser zwischen Saloppe und Mordgrund
Treffpunkt: Torhäuser Schloss Albrechtsberg
Dauer: 1 Stunde

 

zurück