Teile aus und herrsche!

"Ruf mich an" plärrt es aus dem Fernseher und der devote Sklave wiederholt noch einmal die 0190-Nummer. Wer abends ein wenig länger vor der Glotze sitzt, kennt diese Art von Sexwerbung. Die wenigstens hatten dagegen selbst das Vergnügen (?), den Dienst einer Domina in Anspruch zu nehmen. Schließlich können selbst manche, die das nötige Kleingeld haben, sich nicht dazu überwinden, ihre Lüste devotional zu befriedigen, hängt doch der Ruch des "Perversen" über Sado-Masochistischen Sexualpraktiken. Wie viel größer muss die Hemmschwelle für jemanden sein, der sein Geld auf diese Weise verdient? Was ist das für ein Mensch? debil sprach mit Sylvia, einer jungen Frau aus Dresden, die weder in Bezug auf ihre körperlich Erscheinung oder Kleidung dem gängigen Klischee einer Domina entspricht. Anfang zwanzig, eher klein und drahtig, mit einer Vielzahl an Tattoos und Piercings geschmückt, würde man sie eher auf einem Hardcore-Konzert vermuten, als im S/M-Studio. Über ihre Zeit als Domina spricht sie heute mit einem gewissen Abstand ...

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