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Breath +++ Regentag +++ Final Noise +++ Fiebertentakel +++ Traumsplitter +++ 30 Monkeys (II) +++ Chain +++ 30 Monkeys +++ Creta +++ Blutlounge vol. 2 +++ Desert Fog 2 +++ Amputation Desires +++ Regentag Antracot / Flutwacht - Split +++ Crossbred / Flutwacht - Split +++ The Sounds Of Earth / Flutwacht - Split +++ TZII / Flutwacht-Split +++ N.Strahl.N / Flutwacht-Split (foghorn serie) +++ Second Face (remix) +++ Flutwacht / Doornen - Soiled Souls |
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Das Oeuvre von Flutwacht ist
alles andere als übersichtlich. Unter den zahlreichen Veröffentlichungen
gab es zwar niemals eine wirklich schlechte, Höhen und Tiefen dafür
aber einige. Titel:
Flutwacht - Regentag
[Foghorn-Serie] (3''-CD-R, Apocalyptic Radio)
Zu Flutwacht noch großartig Neues zu schreiben, ist kaum noch möglich, zu viele Tonträger wurden an dieser Stelle schon rezensiert. Und doch ist das Projekt von Daniel Simon immer wieder für eine Überraschung gut.. Immer wenn man denkt, man weiß, wie Flutwacht klingen, kommt ein neuer Schwenk. Auf "Final Noize" reicht das klangliche Spektrum vom dichten, elektroakustischen Sound mit ungeheurer Energie ("She's A Wolf) bis hin zur Verzerrungsorgie á la "Ein Schritt näher" Natürlich finden sich auch die typischen Panzerfahrersounds wieder, mit denen Flutwacht für gewöhnlich den Hörer niederwalzen. Definitiv keine Musik für den Tanztee aber ein recht angenehmes Scheibchen zwischen Struktur und Krach. Titel:
Es hat eine Weile gedauert, bis ich herausbekommen hab, wie diese Platte eigentlich heißt, mittlerweile ist es klar: ein neues Werk von Flutwacht liegt auf dem Plattenteller. Mit gefällt es ausnehmend gut, denn es stimmt einfach alles. Das Layout ist geil. Die Musik - einmal kraftvoll, einmal ambient rhythmisch, dazu zwei coole Endlosloops - weiß sofort zu begeistern. Sehr schöne Veröffentlichung. Mehr gibt es eigentlich nicht dazu zu sagen. Titel: A + B untitled
Flutwacht - Traumsplitter (LP, The Tourette Tapes) Schon wieder was Neues von
Flutwacht? Manchmal fragt man sich, wann der Mensch der hinter diesem
Projekt steckt, denn eigentlich schläft. Zumal Daniel Simon auch
noch das Label Apocalyptic Radio samt der Sublabel "Nurvouse Nurse"
und ebenjene "Tourette Tapes" auf dem dieses Vinyl erschienen
ist, betreibt.
Flutwacht - 30 Monkeys (CD, The Tourette Tapes) Flutwacht geben
ihrem Affen mal wieder Zucker! "30 Monkeys (II)" ist eine
weitere gut gefüllte CD, die sich mit dem Thema "Was wäre
wenn Affen die Welt regieren?" auseinandersetzt. Das Werk, das
seltsamerweise den gleichen Titel wie ein anderes trägt, hat anfangs
mit diesem musikalisch nur wenig zu tun. Die als Phase I bezeichneten
ersten drei Titel sind reichlich übersteuert und kommen mit dem
Soundvorschlaghammer daher. Die krassen, vorwärts drängenden
Klänge werden um vokale Ausbrüche angereichert, so dass man
sich wie in einer akustischen Folterhöhle vorkommt.
Titel:
Flutwacht - Chain (CD, Steinklang) Der Leser dieser
kleinen Seite wird bemerkt haben, dass ich in letzter Zeit nicht mehr
allzu glücklich über die "Veröffentlichungsflutwacht"
war. Bei diesem immensen Ausstoß an Tonträgern schleicht
sich zwangsweise viel Mittelmäßiges ein, es sei denn, man
ist nachgerade ein Mozart der Noisemusik. Titel:
Flutwacht - 30 Monkeys (CD in Metallbox mit Affenkopf, Apocalyptic Radio) Ich muss gestehen,
langsam fällt mir nicht mehr allzu viel ein, was ich noch zu Flutwacht
sagen soll. Ich denke, sie gehören zu den interessantesten Projekten
der Industrial/Ambient-Szene, da sie zumindest versuchen, bei jeder
Veröffentlichung etwas anders zu machen. Manchmal gelingt ihnen
das besser, manchmal weniger gut. "30 Monkeys" gehört
zweifelsohne zur ersteren Kategorie. Ein Teil der Sounds sind ungewöhnlich
rein im Sinne von unbearbeitet, unverzerrt, die erzeugte Stimmung ist
einfach nur als fesselnd zu beschreiben. Der erste Titel der sechs unbenannten
Stücke mit einer Gesamtlänge von fast einer Stunde baut eine
sehr düstere, bedrohliche Atmosphäre auf. Dafür sorgen
auch die extrem herabgepitchten Stimmen. Titel zwei beginnt ähnlich
um dann in einen Panzersound überzugehen, der alles platt walzt.
Titel drei basiert auf einem recht simplen Drone, der wie ein einem
technischen Gerät stammend klingt, dazu gibt es eigentümliche
Kratzgeräusche zu hören, bevor ein neuer Drone - auch das
wohl ein Motor oder dergleichen einsetzt. Das Ganze ist sehr zurückhaltend
abgemischt, so, dass die natürlicherweise leiseren Geräusche
im Vordergrund stehen. Titel 4 wird wesentlich durch tiefe, pulsierende
Töne geprägt, die ein gewisses U-Boot-Feeling aufkommen lassen.
Dazu gibt es entrückte metallische Sounds, deren Ursprung sich
nur schwer rekonstruieren lässt. Mit einem Bild vom Streichen eines
Bogens auf einer Säge kommt man der Ursache wahrscheinlich noch
am nächsten. Vielleicht ist aber auch eine Gitarre im Einsatz.
Titel fünf ist dann wieder ähnlich wie der dritte aufgebaut,
auch hier scheint das hintergründige, konstante Rauschen von einer
Maschine zu kommen. Titel sechs kehrt wieder zur bedrohlichen Ausgangsatmosphäre
zurück. Titel:
Flutwacht - Creta (CD + 3''-CD in Metall-DVD-Box inkl. Bildern und Aufkleber) Schon die Aufmachung
dieser Box weiß zu überzeugen. So eine hübsche Metallbox
in DVD-Größe macht schon was her. In ihrem Inneren befinden
sich neben einigem ansprechenden Bildmaterial und einem Aufkleber gleich
zwei Tonträger: einmal eine "normale" CD, zum anderen
eine 3-Zoll-Scheibe. Erstere enthält 12 Titel auch wenn nur elf
im Beiblatt ausgeschrieben sind, zweitere ist völlig namenlos.
Die 3'' enthält drei Titel, die sich musikalisch an das auf der "regulären" CD gehörte anlehnen. Titel 1 mit knapp zehn Minuten Länge ist wieder ein ruhiges Drone Stück. Titel 2 beginnt zwar leise, geht dann aber wieder in Panzerfahrergeräusche über. Das letzte Stück der CD kommt dagegen völlig anders daher: mit entspannten Gitarrenklängen über einem Ventilatorähnlichen Loop. Bei weitem das experimentellste Stück der Box. Fazit: Insgesamt eine sehr abwechslungsreiche Veröffentlichung, die mich nach einigen Zweifeln auch wieder mit dem Projekt Flutwacht versöhnt.
3'', 3 unbenannte Titel
Flutwacht
- Blutlounge Vol. 2 Flutwacht beliefern den Markt seit einiger Zeit mit einer wahren Flut an Tonträgern (Man schaue sich den entsprechenden Eintrag bei discogs.com an). Dass es dabei zwangsläufig zu einem Abfall an der Qualität kommen muss, bedarf sicher keiner Erklärung. So macht mich vorliegendes Album nicht über die volle Länge glücklich. Neben eindrucksvollen Stücken wie "resist | exist" stehen eine Menge Stücke, die sich kaum noch voneinander unterscheiden. Dominiert wird fast jeder Titel von Noisewänden und übersteuerten Beats, insgesamt alles so krachig, dass eine Differenzierung nicht wirklich mehr möglich ist. Als Konsument fragt man sich, wozu es so vieler unterschiedlicher Stücke bedarf, wenn sie doch alle (annähernd) gleich klingen. Dabei führen schon geringe Abwandlungen wie bei "Newagetron" oder bei "Blood flavoured chewing gum" mit seinen minimalelektronischen Einsprengseln zu deutlich mehr Hörgenuss als die immergleichen "voll auf die 100"-Stücke. Ideen gibt es bei Flutwacht eine Menge; würde etwas sparsamer mit den Veröffentlichungen umgegangen, reichten diese auch für einige gute Tonträger. Vielleicht ist die Enttäuschung des Rezensenten nur dem recht guten Überblick über die bisher erschienenen Werke geschuldet. Für eine erste Begegnung mit dem Projekt geht die CD im DVD-Cover, die auf einem transsilvanischen (!) Label erschienen ist, in Ordnung. Titel:
Flutwacht - Desert Fog 2 Als Vertreter
der Generation Wartburg (oder wie heißt das Äquivalent im Osten - man
verzeihe mir diese debile Schwäche, denn Autos haben mich noch nie interessiert)
habe ich ein wenig Probleme mit Tonträgern, die ich erst einem Rechner
zuführen muss, damit mich ihre musikalische Botschaft erreicht. Im Visiten-Karten-CDR-Format
(sicher gibt es auch dafür einen deutsch-neusprachlichen Ausdruck, den
ich aber nicht kenne) kommt dieses Stück Musik des Projektes Flutwacht
daher und es kostet mich einige Überwindung, mich darauf einzulassen,
da ich dem Computer als Musikabspielgerät nicht traue. Wenn der Macher
dies als eine Art Entschleunigung des Alltags geplant hat, so ist dieser
Plan vollkommen aufgegangen, denn der musikalische Inhalt spricht für
diese Absicht. Also Rechner hochgefahren, Laufwerk auf, Tonträger rein,
Tonträger fällt aufgrund seiner seltsamen Form heraus, noch mal das
Ganze, vorsichtiges Zentrieren, endlich hat's geklappt. Verzeichnis
geöffnet und Doppelklick auf die beiden Titel. Einer davon geht auf
(wie wir Altvorderen sagen) und die Musik startet, geht los, schlägt
ein, wie eine Bombe. Das namenlose Stück ist das, was man schlechthin
als Ritual bezeichnet und das auf eine erschreckend geniale Weise. Ein
langsamer elektronischer Trommelbeat, ordentliches Gekratze, ein kaume
wahrzunehmende einfache Keyboardmelodie und arabischer Gesang, von dem
nur der Flutwächter selbst weiß, woher er kommt. Die Anziehungskraft
ist ungeheuer und man könnte das Ganze als unaufgeklärter Europäer und
nicht mal in der Lage, das Gehörte Sprachgut zweifelsfrei zu identifizieren,
als musikterroristischen 911-Anschlag auf das Trommelfell bezeichnen,
wenn man das wollte. Aber ehrlich gesagt, legt das Ganze eine eher friedliche
Intention nahe, wirkt vielmehr von einer melancholischen Trauer geprägt.
Grund dazu gibt es im arabischsprachigen Raum wahrlich genug. Womit
die Verbindung zum zweiten Stück geschafft wäre: Ein 24-sekündiges Krachteil,
ein verfremdeter Schrei ins Mikrophon. Hier wird in kürzester Zeit mehr
Hass produziert als in den knapp vier Minuten des ersteren. Aber vielleicht
ist es ja nur ein Hilfeschrei… (All das werden wir dem Macher in einem
bald hier veröffentlichten Interview entlocken.) Persönlich finde ich,
dass sich dieser zweite Titel als Introduktion hervorragend geeignet
hätte, nachgestellt aber ein wenig verpufft. Sehr leise aufgenommen,
fordert er den Hörer dazu heraus, die Anlage im oberen Drittel zu benutzen,
was die Wirkung des nachfolgenden Ritualstückes um ein Vielfaches steigert.
Aber eigentlich ist das gar nicht nötig. "desert fog 2", wenn auch nur
aus einem "echten" Stück bestehend, lohnt die Zeit des Anhörens auf
jeden Fall, eine Aussage, die heutzutage eher selten als oft zu treffen
ist. Titel: 1. Desert Fog 2. untitled
Flutwacht - Amputation Desires (CD-R, ?) Das Negative gleich
mal zuerst - beim Brennen dieser CD-R scheint was schief gegangen zu sein.
Die Aussetzer am Ende der einzelnen Stücke sind wirklich ziemlich störend.
Ich glaube kaum, dass das beabsichtigt war, schließlich zerstört dieser Fehler
auch den angenehmen Fluss der Platte. Titel: ? .
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